Der Regler von Max Landorff

Titel: Der Regler

Autor: Landorff, Max

Verlag: Scherz

ISBN: 978-3502110668

Seiten: 336

 

Inhalt:

Er ist der »Regler«. Für die Reichen und Mächtigen regelt er alles – Liebe, Karriere, Geld, Sex. Bis er erkennen muss: Du kannst alles regeln. Nur nicht deine Vergangenheit.

Gabriel Tretjak ist der Regler. Im Auftrag seiner Klienten greift er in ihre Biographie ein, legt sich an ihrer Stelle mit dem Schicksal an – ohne moralische Grenzen. Seine Preise sind hoch, seine Methoden bedienen sich wissenschaftlicher Erkenntnisse von der Psychologie bis zur Gehirnforschung. Seine Geschäftsgrundlage ist die Sehnsucht der Menschen, dass am Ende alles gut ausgeht, egal, wie verfahren eine Situation ist. Aber was heißt schon gut – gut für wen?

Dann wird in einem Pferdetransporter die Leiche eines renommierten Hirnforschers gefunden, dem die Augen ausgeschält wurden. Das erste Opfer eines Mörders, dessen Spuren alle in eine Richtung weisen: zum Regler. Während Tretjak noch versucht, durch seine Methoden Herr der Lage zu bleiben, breitet sich in ihm ein Gefühl aus, das er sich sonst nur bei anderen zunutze macht: Angst. Denn schnell wird klar, dass die Morde ihr Motiv in Gabriel Tretjaks Vergangenheit haben. Und die kann nicht einmal der Regler regeln.

Perfide, raffiniert, originell: ein deutscher Thriller der Extraklasse

Meine Meinung:

Ich bin damals auf Grund der interessanten Marketingkampagne auf das Buch aufmerksam geworden und hatte dementsprechend recht hohe Ansprüche an das Werk. Diese Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, auch wenn das Buch beileibe kein wirklich schlechter Thriller ist.

Der Schreibstil ist passend zum Protagonisten sachlich und distanziert, wodurch sich der Inhalt entsprechend flüssig lesen lässt. Die Geschichte selber ist in drei große Abschnitte eingeteilt, die durchaus spannend beginnen und auf Ihre Art interessant sind.

Dem Autor ist es zudem gelungen durch ein ständiges Auf und Ab im Handlungstrang die Spannungskurve aufrecht zu erhalten.

Interessant ist auch, dass es sich bei „Landorff“ lediglich um ein Pseudonym handelt. Welcher Autor steckt wohl dahinter? 🙂

Ein Buch, dass aufjeden Fall eine interessante Idee beinhaltet, aus der man aber mehr hätte machen können. Stellenweise wirkt die Geschichte unfertig und ich hätte vor allem auf Grund der Werbung und des Klappentextes mehr erwartet.

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