Tribute von Panem, Catching Fire

Mal etwas ganz unwolliges von mir…

Ich habe ja schon den ersten Teil der „Tribute von Panem“ gespannt im Kino verfolgt, daher habe ich mir den zweiten Teil auch direkt in der Vorpremiere gegönnt.
Tatsächlich war ich überrascht von der Tiefe dieser Geschichte, die ja ursprünglich als Buchreihe (The Hunger Games) von Suzanne Collins entstand. Obwohl die Handlung in einer frei erfundenen, dystopischen Welt stattfindet, empfinde ich vieles als eine überspitzte Version dessen, was in manchen Teilen der Erde tatsächlich noch stattfindet. Unterdrückung der Schwachen durch Angst auf der einen Seite, Brot und Spiele für die Reichen…ein System, das auf Dauer einfach nicht funktionieren kann und schlussendlich zur Rebellion führen muss. So sind die „Tribute von Panem“ mehr als nur eine weitere Fantasygeschichte. Man wirft wie nebenbei einen Blick auf Politik und Psychologie, was sowohl den Film als auch den Roman zu einer wirklich anspruchsvollen Sache für all jene macht, die gerne hinter die Oberfläche schauen.

Auch Jennifer Lawrence beweist, dass sie nicht zu Unrecht einen Oscar ihr eigen nennen darf – ihre schauspielerische Leistung übertrifft den ersten Teil noch um Längen.

Insgesamt eine absolut empfehlenswerte Geschichte, egal ob als Film oder als Buch.

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